Es ist allgemein bekannt, dass das Englische kein grammatisches Geschlecht (Genus) kennt, oder sich dieses zumindest am biologischen Geschlecht orientiert:

  • The woman, who was in her forties, reminded me of my mom.
  • The boy, he couldn’t have been older than fourteen, was spending his time smoking and drinking.

Sachbezeichnungen sind demnach stets dem sächlichen Geschlecht zuzuordnen (Neutrum):

  • My computer is so slow. I think I have to return it.
  • The engine won’t start if its battery is flat.

Bekanntermaßen können Tiere, zu denen ein Sprecher eine enge Bindung hat, personifiziert werden:

  • My dog (Bernie) needs his wound dressed.
  • Has your guinea pig (Salma) ever had her eyes checked?

Über diese Situationen hinaus, und das ist oft weniger bekannt, können aber auch Sachbezeichnungen durchaus ein männliches oder weibliches Genus zu sich nehmen. Auch hier findet Personifizierung statt – vornehmlich, aber nicht nur, wird diese Möglichkeit als Stilmittel in der Lyrik verwendet:

  • “The moon‘s an arrant thief, And her pale fire she snatches from the sun.” (Shakespeare)
  • I really love your new car. I hope you’re taking good care of her?
  • “Queen Mary 2 is the flagship of the world’s most famous luxury ocean liners. Come experience all her glory on a Cunard cruise vacation.”
  • Even death has his secrets.

Bei der Wahl des geeigneten Genus tritt, insbesondere im poetischen Kontext, die weibliche Entsprechung meist für schöne Abstrakta (z.B. Natur, Gefühl), die männliche Entsprechung oft für als schrecklich oder einschüchternd wahrgenommene Abstrakta und Dinge (z.B. Krieg, Tod) ein.